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| Michael Götze schrieb am 21.08.2010 |
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Das kann doch wohl nicht wahr sein!
Da gibt Kamerad Kliem die Einsatzleitung auf der BAB 24 ab und stellt sich als der große Experte hin.
Wie oft haben sie denn das Fahrzeug der BF Potsdam bisher angefordert bei den vielen Unfällen auf den Autobahnen.
Wie oft haben wir auf die privaten Kranunternehmer stundenlang gewartet und festgestellt, dass sie einen zweiten benötigen.
Wie lange sollen denn unserer Kameraden im Einsatz verbleiben, nur weil sie keine Technik haben? Stundenlange Wartezeiten müssen doch auch bei den beiden Kreisbrandmeistern angekommen sein.
Ich hoffe das Manfred Gerdes und Detlef Korn weiter ihre Stimme erheben und die fachliche Arbeit von Kamerad Otto (BF Frankfurt) und Dr. Schwille (Ärztlicher Leiter Rettungsdienst LK OS) durch die unsachlichen Aussagen von den beiden KBM, die jeglicher fachlicher Grundlage entbehren, irgendwann zum Erfolg führen. |
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| Harald Schreiber schrieb am 21.08.2010 |
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Ich kann meinem "Vorredner nur Recht geben. Mann sollte einfach mal die Situation richtig und sachlich betrachten und wird festestellen, daß die wirklich fachliche Auseinandersetzung mit dem Thema auf der Strecke bleibt. Leider und das muß klar gesagt werden sind die Führungskräfte in besonderer Art und Weise Schuld an dieser Miesere.
Frei nach dem Motto "nur keinem was gönnen" werden gute Ansätze im Keim erstickt und zerredet.
Hat den KBM Kliem und sein Amtskollge in der AAO das Traditionsfahrzeug der BF Potsdam (ADK 125) oder haben die beiden KBM wirkliche Alternativen. Es ist nur ein schlechter Witz und sollte wohl in die Zeitung vom 1. April gehören.
Aber so ein Kran ist ja nur ein Beispiel von vielen.
Rechtzeitige Entsendung von Lösch- und Sonderfahrzeugen, die in ihrer Ausstattung dem, der moderenen Fahrzeuge entspricht sollte das Thema sein. Und darauf haben Kameraden Otto und Korn hingewiesen.
Das war mutig und der Sache dienlich.
Die KBM haben es scheinbar fachlich nicht verstanden, um was es geht. Schade !!!
Den Bericht kannte Kreisbrandmeister Frank Kliem nicht – und sieht es sowieso anders. „In unseren Feuerwehren gibt es einen stetigen Erneuerungsprozess.“ Daher sei die Feuerwehr im Kreis sehr wohl auch für Extremsituationen gut aufgestellt.
Auch sein Amtskollege Wolfgang Hohenwald aus dem Oberhavel-Nachbarkreis Ostprignitz-Ruppin betont, dass die Feuerwehren über die notwendige Technik verfügen, um bei schweren Unfällen schnell und fachgerecht eingreifen zu können. „Die Geräte sind an manchen Einsatzorten sicherlich nicht mehr auf dem allerneuesten Stand. Trotzdem sind wir immer und überall bereit und gut ausgerüstet, wenn wir zu Einsätzen gerufen werden“, so Hohenwald.
Kliem räumte ein, dass es in Oberhavel sicherlich Wehren gibt, die teilweise sehr alte Fahrzeuge haben. Wo es aber wie zum Beispiel in der Autobahnnähe um Prioritäten gehe, „haben wir in unserem Territorium gut ausgestattete Wehren“. Insbesondere seit 2004, als das Brandenburgische Brand- und Katastrophenschutzgesetz novelliert wurde und die Pflichten der örtlichen Aufgabenträger verankert wurden, seien die Personalplanungen und Ausstattungen auf aktuellem Stand. Frank Kliem hob zudem die Förderung der Stützpunktfeuerwehren hervor.
Hohenwald geht auf Distanz zum Medienbericht. Die Zeitung hatte berichtet, dass es im gesamten Land Brandenburg in den Reihen der Feuerwehr keinen einzigen Bergungskran geben würde, mit dem beispielsweise verunglückte Lkw aus dem Straßengraben gezogen werden können. „Das ist totaler Nonsens“, schimpft der Kreisbrandmeister. Er verweist darauf, dass ein derartiges Gefährt sehr wohl existiert: bei der Potsdamer Wehr. In Notfällen könne man die Kameraden aus der Landeshauptstadt durchaus anfordern.
Auch Oberhavel hat kein vergleichbares Fahrzeug in der Garage. „Das ist kein Manko. Ich empfinde das nicht als großes Problem“, merkt Kliem dazu an. Die Feuerwehr sei für die Rettung und Gefahrenabwehr da. „Für die Bergung solcher Fahrzeuge ist in erster Linie nicht die Feuerwehr zuständig“, so der Kreisbrandmeister. In der Vergangenheit habe es immer geklappt, in speziellen Fällen Bergungsunternehmen heranzuziehen. „Diese haben die Technik und sind in solchen Fällen für Autobahnen und Bundesstraßen zuständig und vertraglich gebunden.“ Ob die Bergung dann so zeitnah geschehe, wie es sich der im Stau stehende Verkehrsteilnehmer wünsche, sei dahingestellt. Kliem betont jedoch, dass die Feuerwehren in Oberhavel „unseren Aufgaben immer gerecht geworden“ sind. |
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| Thorsten Miethe schrieb am 21.08.2010 |
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Hallo Kameraden,
ich bin schon verwundert über soviel Ignoranz und Überheblichkeit von KBM Kliem, der in der Zeitung schreibt es ist in Brandenburg alles in bester Ordnung.
Vielleicht rufen wir ihm mal in Erinnerung, daß seit Jahren der KfV Oder-Spree mit dem Vorsitzenden Korn und der LfV mit dem Präsidenten Gerdes aktiv um Belange der Verbesserung der technischen Ausstattung der Feuerwehren bemüht sind.
Was soll die wirklich unqualifizierte Aussage seines Amtskollegen, sie hätten in Potsdam einen super Kranwagen, der die Belange der Feuerwehren sicherstellt.
Ist den Herren nicht aufgefallen, daß unser Kran max. 12 Tonnen hebt und dass dieses Fahrzeug aus DDR Produktion eigentlich nur noch Schrott ist und max. eine halbe Palette Ölbindemittel heben kann?!
Mit wie viel Augenbinden gehen die Führungskräfte überhaupt durch Ihren Landkreis?
Es reiht sich ein in eine Aussage, dass Polizisten im Land zuviel sind und die Kriminalität gar nicht so schlimm sei.
So können wir Polizisten sparen, Autobahnmeistereien machen den Laden ab 17:00 Uhr - zusätzliche Bereitschaftsdienst sind schon lange abgeschafft und auf Kosten der Feuerwehren Personalkosten eingespart.
Wer soll denn bitte zukünftig den Kran anfordern, wenn keine Polizei kommt (die ersten Anzeichen dazu hat Dr. Schwille bereits angemahnt).
Warten wir auf die Polzeireform und die weitere Einschnitte und die negativen Auswirkungen für alle Feuerwehren.
Und warten wir weitere unqualifizierte Bemerkungen des KBM ab, um Bemühungen der finanziellen Unterstützung des Verbandes zunichte zu machen.
Die Politiker wird es freuen, müssen sie keine Gelder investieren, so wie zum Konjunkturpaket II - 0,00 für Brandenburger Feuerwehren - ca. 25 Mio für die Berliner Kameraden.
Vielen Dank zum Wohle der Bürger des Landes Brandenburg und der Unterstützung der vielen ehrenamtlichen Kameraden. |
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| Uwe Gerling schrieb am 27.07.2010 |
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Die Probleme der Love Parade sind außerordentlich bedauerlich. Die vielen Opfer, die ihr Leben noch vor sich hatten, haben eine lückenlose Aufklärung verdient.
Den Einsatzkräften gilt der Dank, haben sie hervorragend gearbeitet.
Man muss angesichts der Bilder mahnen, dass unterschätzte Gefahren immer ein Risiko darstellen. Die Führungskräfte der Feuerwehren sind gut beraten, politische Vorgaben (und damit finanzielle) gut zu prüfen und zu warnen. Sehr oft sind ja so genannte Expertenmeinungen ein (nicht hinzunehmender) Kompromiss zwischen Politikern und Führungskräften - egal ob Feuerwehr oder Polizei.
Angesichts der vielen Toten sollten alle ihrer Verantwortung gerecht werden und nicht nur zur Love Parade. Dieser Tanz der Liebe wurde ein Totentanz. Hoffen wir, dass zukünftig diese Meldungen nicht mehr die Sommerlöcher der Medien stopfen. |
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| Martin Schulz schrieb am 02.07.2010 |
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ohne Worte
Quelle MOZ 29.06.2010
Streit über 
Finanzierung der Feuerwehren
Frankfurt (Oder) (moz)
Nachwuchsmangel, fehlende Ausbildungsplätze und vielerorts noch veraltete Technik – die Liste der Probleme bei Brandenburger Feuerwehren ist umfangreich. Ein schlüssiges Konzept fehlt trotz jahrelanger Diskussionen weiterhin.
Feuerwehr-Ausbildung in der Landesfeuerwehrschule in Eisenhüttenstadt. © GMD/Gerrit Freitag
Innenminister Rainer Speer (SPD) ist voll des Lobes, wenn er auf die Freiwilligen Feuerwehren angesprochen wird. Deren Einsatzstärke hat er beim Oderhochwasser vor Ort beobachten können. „Es waren vor allem die ehrenamtlichen Einsatzkräfte, die die bedrohten Deichabschnitte erfolgreich gesichert haben“, betont Speer. Diese Leistungsfähigkeit sei aber nur zu sichern, wenn man sich den Herausforderungen der demografischen Entwicklung und der öffentlichen Finanzen stelle. Jetzt soll eine Expertengruppe, der Vertreter der Landesregierung, der Kommunen und des Feuerwehrverbandes angehören, über Probleme im Brand- und Katastrophenschutz diskutieren. Das erste Treffen findet kommende Woche statt.
Der Handlungsbedarf ist seit Jahren da. Seit 2005 sank die Zahl der Mitglieder in Freiwilligen Feuerwehren von 48 200 auf 46 500. Bei den Jugendfeuerwehren ist der Rückgang dramatisch: Ende der 90er-Jahre waren laut Landesfeuerwehrverband dort noch 16 000 Floriansjünger aktiv, in den vergangenen Jahren hat sich diese Zahl bei rund 11 000 eingependelt. „Noch sind die Einsätze abgesichert, nur tagsüber gibt es ein paar Probleme“, sagt der Kreisbrandmeister in der Uckermark, Wolfgang Loose. „Doch irgendwann ist Schluss, mehr dürfen nicht wegziehen.“ Auch in Märkisch-Oderland heißt es: „Es funktioniert noch.“ Oftmals helfen sich Feuerwehren gegenseitig bei Einsätzen, so Kreisbrandmeister Willi Rossow. Jugendliche würden zwar zu Brandschützern ausgebildet, „aber für ihre Lehre sind die meisten wieder weg“.
Es gibt zu wenig Anreize für das ehrenamtliche Engagement in den Löschzügen, beklagt der Landesfeuerwehrverband. Die noch im Wahlkampf vorgeschlagene Ehrenrente für alt gediente Feuerwehrleute ist wieder in der Versenkung verschwunden, ebenso die ins Spiel gebrachten Vergünstigungen etwa im Öffentlichen Personennahverkehr. „Eine Urkunde reicht vielen nicht mehr“, sagt Verbandspräsident Manfred Gerdes. Daher wünsche man sich mehr Engagement des Landes und der Kommunen. „Nur ist im Moment da nichts zu erkennen.“
Auch an der Ausrüstung werde gespart, so Gerdes. „Dies ist eine gefährliche Entwicklung.“ In manchen Wehren müssten sich Kameraden eine Schutzausrüstung teilen. Wenn alle Einsatzkräfte jedoch bei Großbränden gebraucht würden, habe man ein Problem. Auch über die Finanzierung dringend benötigter Lkw-Führerscheine für Feuerwehrleute wird auf Landesebene immer noch diskutiert.
30.06.2010 10:47:09
Peter Strohbach
Wo bleibt die Sicherheit der Menschen als Pflichtaufgabe des Landes???
Die freiwilligen Feuerwehren sind Bestandteil einer geschlössenen Kette der Gefahrenabwehr. Ihre ehrenamtliche Tätigkeit wird wie auch bei den anderen ehrenamtlichen Hilfsorganisationen und dem THW nicht als eine humanistische Aufgabe angesehen, welche viel Freizeit und Entusiasmus beinhaltet. Sie ist vielmehr zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Die Politiker des Landes kennen die Unzulänglichkeiten seid 10 Jahern. Überall wo im Rampenlicht unsere Politiker sich gute Punkte holen werden Finanzen bereitgestellt. Zum Anderen kann sich ja unsere Landesregierung auch damit herausreden das Brandschutz eine Pflichtaufgabe des jeweiligen Amtes oder der Gemeinde ist. Wann werden einmal die Augen aufgemacht und nicht das Symbol der drei Affen zur Grundlage genommen.
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30.06.2010 10:06:12
Thomas Philipps
Tragbar
Ein Minister, der sich über die Bedürfnisse der Menschen in seinem Land hinwegsetzt, der durch die Lande reist und hemdsärmelig Reden hält bzw. trotz großer Ankündigung diese gerade nicht hält (weil er von dem angekündigten Thema selbst genauso viel Ahnung hat wie eine Kuh vom Schlittschuhlaufen), ist für das Land schon lange nicht mehr tragbar.
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30.06.2010 09:43:34
Pick
"Keinen Cent für die Feuerwehr...",
tönt sinngemäß der brandenburgische Innenminister.
"Was soll denn dieser Unfug?", fragt sich jeder normal denkende Mensch. Wenn es brennt sind die Schäden, einmal abgesehen von den unermesslichen Schäden bei Tod von Menschen, riesengroß. dann entstehen erst recht Kosten in nicht zu planender Höhe. Natürlich muss man als Politiker offenbar über die Fähigkeit verfügen, klare Notwendigkeiten,
wie der Ersatz defekter Rettungstechnik, Feuerwehrautos aus grauer DDR- Zeit oder "geschenkte" Feuerwehrautos aus der Nachwendezeit, die inzwischen auf dem Oldtimer- Markt wesentlich mehr Erlös bringen würden, als im Einsatz zur Rettung von Menschenleben und Sachwerten,
stur zu ignorieren.
Sparen, indem fest darauf vertraut wird, dass die Kreativität der immer weniger werdenden Feuerwehrleute, ihr technischer Sachverstand und Einsatzwille alles richten wird.
Hier werden zweifellos vorhandene Reserven erschlossen, die nicht unendlich sind.
Auch wenn ich hier in Vorpommern wohne, hier dürfte es gleiche Auffassungen der hiesigen verantwortlichen Politiker geben, maße ich mir an, zu der brandenburgischen Politiker- Meinung eine eigene zu haben. Ich bin froh darüber zu wissen, dass es hier wie in Brandenburg auch verantwortliche Menschen gibt, die sich den Notwendigkeiten nicht entziehen.
Es wäre wünschenswert wenn unsere Politiker es endlich schaffen würden, mit dem Sparen am eigenen Geldbeutel zu beginnen, statt so "teuer" zu sparen, wie z.B: bei der Feuerwehr.
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30.06.2010 01:11:12
Torsten Schulz
Brandschutz ade
Das ist doch toll.
Der ehemalige Finanzminister hat nichts weiter zu tun, die Polizeireform umzusetzen und bei den Feuerwehren zu sparen.
Vielleicht sollte er sich fragen, ob er dieser Aufgabe überhaupt gewachsen ist. Innenminister hat etwas mit Sicherheit zu tun und die gibt es nicht zum Nulltarif.
Alte Feuerwehrautos und Ausrüstungen gefährden die Kameraden und letztlich auch den Bürger, weil der Einsatzerfolg in Frage gestellt wird.
Schöne Aussichten.
Wie war nochmal die Anschrift der Anglervereine....???!!! |
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